Polyester und Nylon werden in der Regel als Basis für den Drachenstoff verwendet. Nylontücher nehmen mehr Feuchtigkeit auf und haben in Ihrer Eigenschaft mehr Dehnung als Polyestertücher. Bei Groß- und Powerdrachen kann eine bestimmte Dehnung erwünscht sein. Indem das Segel Windböen einwenig nachgeben kann, wird das Flugverhalten homogener und gutmütiger. Bei einer starken Böe und zu viel Wind ist die Gefahr des Platzens des Segels geringer.

Beschichtung des Drachenstoffes

Die Beschichtung vom Drachenstoff ist neben dem Gewicht und der Materialwahl von großer Bedeutung. Das Eindringen von Feuchtigkeit kann durch die richtige Beschichtung reduziert werden. Nicht bei allen Tüchern ist eine beidseitige Beschichtung anzutreffen, aber sinnvoll. Die Beschichtung hat darüber hinaus einen Einfluss auf die Glattheit der Oberfläche des Drachenstoffes. Laminierte Tücher haben eine erheblich glattere Oberfläche und erinnern einwenig an Lackmaterialien. Diese sind nur auf einer Seite behandelt und sind besonders für Flugdrachen geeignet.

Verstärkte Fäden im Gewebe

Ein gemeinsames Merkmal haben fast alle Tücher. In das Tuch sind in regelmäßigen Abständen verstärkte Fäden eingearbeitet, wodurch ein weiteres Einreißen bei Beschädigung vermieden werden soll. Die so gefertigten Tücher tragen daher meist die Bezeichnung Ripstop. Unterschiedlich sind die Häufigkeit und der Abstand dieser verstärkten Fäden.

Oder vielleicht Mylar-Laminate?

Sie können auch den Drachenstoff aus Mylar-Laminaten schenken, der aus zwei durchsichtigen Folien besteht und in die Gewebefäden eingebracht wurden. Sie sind dehnungsfrei und die Oberfläche ist auf beiden Seiten sehr glatt. Das Material ist sehr steif und bei häufigem Knicken besteht die Gefahr des Bruchs. Wichtig bei der Auswahl ist die Verwendung, und so sollten Sie bevor Sie den Stoff verschenken schon nachfragen, welche Sorte Drachen es werden soll.

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