Perlenbeutel sind kleine Beutel aus Stoff, die außen mit Perlenmustern verziert sind. Die hübschen Beutelchen waren schon vor Jahrhunderten ein beliebtes modisches Accessoire.

Wozu wurden Perlenbeutel gebraucht?

Benutzt werden konnten sie für vieles: als kleine, am Handgelenk baumelnde Handtasche eigneten sich sich ebenso wie zum Einkaufen von Kurzwaren. Ein Taschentüchlein passt hinein, ein wenig Geld vielleicht auch noch, das Notwendigste eben. Handtaschen wie wir sie heute kennen, gibt es noch nicht so lange. Vorher musste die Dame von Welt sich mit kleinen Beutelchen behelfen, die auch auf Bällen, beim Tanzen oder Spazierengehen nicht hinderlich waren. Hübsch aussehen sollten sie natürlich auch und so kam Anfang des 19. Jahrhunderts in Deutschland die Mode auf, die kleinen Beutel mit Glasperlen hübsch zu besticken. Leisten konnte sie sich nicht jeder, denn die industrielle Glasherstellung steckte noch in den Kinderschuhen und die Perlen waren teuer. Anfangs fertigten die Damen sich die Täschchen selber und so wurde jedes zum exklusiven Unikat.

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Eine Renaissance des attraktiven Beutels

Dank der vielfältigen Auswahl inzwischen überall industriell gefertigter und bezahlbarer glitzernden, schimmernden und in allen Regenbogenfarben leuchtenden Perlen können von begeisterten Bastler*innen heute wieder die bezaubernden Accessoires hergestellt werden. Etwas nähen sollten Sie können und dann sind der Phantasie bei der Gestaltung eines reizenden und ungewöhnlichen Geschenks keine Grenzen gesetzt.

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