Farben, die bei längerem Hinsehen zu Formen werden, durch Licht und Schatten Bilder formen, Geschichten erzählen. Licht, das von Wärme, Geborgenheit, Sommer erzählt. Eine Waldorflaterne kann vieles erzählen, kann den Winter erhellen, die Adventszeit verschönern, auf dem Jahreszeitentisch leuchten oder einfach nur die Atmosphäre eines Raums erwärmen.

Mit Bedacht gestaltet

Die so filigran wirkenden Windlichter werden aus Aquarellpapier gefaltet. Dazu wird das Papier von Hand koloriert – bevorzugt in gelben und roten Farbtönen, die ineinander laufen. Schön sind auch eingearbeitete Sternenmotive, Wolkenmuster oder Herbstblätter, die sich durch das Papier ziehen. Diese Effekte erhalten Sie, wenn Sie die Farben auf feuchtes Papier auftragen.

Saubere Faltungen für schöne Sterne

Eine Waldorflaterne sieht nur wirklich schön aus, wenn sie sorgfältig und sauber gefaltet wurde. Anleitungen gibt es im Internet, so manche Videoplattform bietet das auch als Film an. die Laterne läuft dabei unter verschiedenen Namen: Waldorflicht, Windlicht, Sternenlicht oder Weihnachtslicht sind mögliche Bezeichnungen. Sie gehen beim Falten von einem quadratischen Blatt aus, das in mehreren Schritten zu einem dreidimensionalen Stern zusammengefaltet wird. Die Maße 30 auf 30 Zentimeter sind perfekt für eine Laterne, die mit einem Teelicht beleuchtet wird. Wenn Sie mit Aquarellpapier arbeiten, sollte das Teelicht entweder in einem kleinen Glas sitzen oder Sie verwenden ein LED-Teelicht – aus Brandschutzgründen. Eine Waldorflaterne, die aus feuerfestem Papier gefaltet ist, sieht eher unscheinbar aus. Aber auch das ist natürlich eine Möglichkeit.

Bild: bigstockphoto.com / frank11

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